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Lichie hatte Esprit, der heute fehlt unter den Geistern der Literatur. Warum wachsen solche Typen nicht nach, zumal auch bei den Frauen? Sollte sich was bewegen. Aber wir sind auch zu abgestumpft, was das Entdecken angeht. War er es auch nicht schon mit den Prosapagnostikern? Müsste ich nachschlagen. Oder hast du es parat in deinem Fundus an Texten? Ja, er war ein Freigeist, auch was seine Sicht zu Goethe und Kant anging. Er ließ sich nicht beirren.
Gruß
Kommentarnr 1 gepostet von
ken jensen jr. am 2.07.2008 à 12h01
Hi Ken, "zumal bei den Frauen!" ... meinst Du, 'jetzt seid Ihr (die Frauen) aber mal dran, nach 500 Jahren männlichen Geistesblitzen' ;-)? War Lichtenger Prosopagnostiker?? Was war denn seine
Sichtweise bezüglich Goethe und Kant? Zu Kant habe ich tatsächlich einige Lichtenberg-Zitate. Ich werde sie Dir zuliebe das eine oder andere Mal hier einstellen :-)
Gruß, Sprechakt
Edit: Gerade habe ich folgendes gefunden (danke, Ken, für den Hinweis auf den Zusammenhang, das wusste ich vorher nicht!):
"Der Briefwechsel zwischen Lichtenberg und Goethe verlief unspektakulär und ist recht überschaubar. Goethe erhoffte sich (vergeblich) eine Anerkennung seiner Farbenlehre durch Lichtenberg.
Lichtenberg mochte sowohl die literarischen als auch die naturkundlichen Schriften Goethes nicht (»Ich glaube 500 Narren wie Goethe sind noch keinen einzigen Grisebach wert.«), auch wenn er
einzelne Probleme aus Goethes Farbenlehre weiterverfolgte (farbige Schatten)."
Quelle: http://www.ogerstung.de/lichtenberg/goethe.html, dort kann man auch die genannten Briefe lesen.
Hi Ken, "zumal bei den Frauen!" ... meinst Du, 'jetzt seid Ihr (die Frauen) aber mal dran, nach 500 Jahren männlichen Geistesblitzen' ;-)? War Lichtenger Prosopagnostiker?? Was war denn seine Sichtweise bezüglich Goethe und Kant? Zu Kant habe ich tatsächlich einige Lichtenberg-Zitate. Ich werde sie Dir zuliebe das eine oder andere Mal hier einstellen :-)
Gruß, Sprechakt
Edit: Gerade habe ich folgendes gefunden (danke, Ken, für den Hinweis auf den Zusammenhang, das wusste ich vorher nicht!):
"Der Briefwechsel zwischen Lichtenberg und Goethe verlief unspektakulär und ist recht überschaubar. Goethe erhoffte sich (vergeblich) eine Anerkennung seiner Farbenlehre durch Lichtenberg. Lichtenberg mochte sowohl die literarischen als auch die naturkundlichen Schriften Goethes nicht (»Ich glaube 500 Narren wie Goethe sind noch keinen einzigen Grisebach wert.«), auch wenn er einzelne Probleme aus Goethes Farbenlehre weiterverfolgte (farbige Schatten)."
Quelle: http://www.ogerstung.de/lichtenberg/goethe.html, dort kann man auch die genannten Briefe lesen.