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Um sie zu bestaunen, muss man in höllenähnliche Zustände hinabsteigen:
Die Höhlen von
Naica in Nordmexiko liegen über hundert
Meter unter der Erde. Bei ca. fünfzig Grad Celsius und fast hundertprozentiger Luftfeuchtigkeit hält es ein Mensch ohne besondere Schutzkleidung dort nicht länger als zehn Minuten aus. Dafür
eröffnet sich ihm ein überwältigendes Panorama: Unzählige, bis zu 14 Meter lange und 50 Tonnen schwere Kristalle aus Selenit (einer durchsichtigen
Kalkvariante), die sich während Jahrtausenden aus langsam abkühlender, stark mineralhaltiger Luft geformt haben, bilden ein riesiges Labyrinth von 10.000 Kubikmetern. Ein
in der diesjährigen Mai-Ausgabe erschienener Bericht der Zeitschrift
GEO rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der außergewöhnlichen Kristall-Labyrinthe und
verfolgt die Arbeit eines italienischen Forschungsteams.
Auf dem heute vorgestellten Video (siehe "Seiten" / "Videos der besonderen Art"), das italienische Forscher bei einem Höhlengang zeigt, muss ein Assistent immer wieder die
schnell beschlagende Kameralinse klar wischen. In den wenigen Minuten, die sie in der Höhle verbringen, schwitzen und dehydrieren
die Forscher enorm.
19. Mai 2008: Video zum Bericht "Himmlische Riesenkristalle"
Ein italienisches Forscherteam erkundet die Höhlen von Naica
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