Herzlich Willkommen ...

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ebenso dazu taugen
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als Einheit von Bild und Klang
(rein experimentell, und noch ohne Belang)

> Artikel: etw. herunterscrollen!

Donnerstag, 31. juli 2008
"Es ist wahr, alle Menschen schieben auf, und bereuen den Aufschub. Ich glaube aber, auch der Thätigste findet so viel zu bereuen, als der Faulste; denn wer mehr thut, sieht auch mehr und deutlicher, was hätte gethan werden können."

Mehr zu Lichtenberg hier sowie in der Kategorie ‚Zitate’. Übrigens: zu Lichtenbergs Zeiten gab es noch keinen Duden ;-).

von Sprechakt veröffentlicht in: Zitate Community: Sprache ist Macht!
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Donnerstag, 31. juli 2008
Eine totale Sonnenfinsternis ist heute in Westsibirien (Nowosibirsk) zu bestaunen. Tausende Interessierte, auch aus Deutschland und Frankreich, reisen extra zu diesem Ereignis in die russische Stadt, wie SPON per Video berichtet.

Ich erinnere mich noch gut an die Sonnenfinsternis, die in Deutschland im Jahre 1999 zu erleben war. Zu dritt fuhren wir extra nach Luxemburg, wo die Sonne sich komplett verdunkeln sollte. Auf einer bäuerlichen Wiese machten wir ein Picknick und erwarteten das Ereignis. Da es bewölkt war, konnten wir zwar nicht beobachten, wie sich die Mond- vor die Sonnen-'Scheibe' schob. Aber die Dunkelheit umfing uns trotzdem für ca. eine Minute, und mit ihr hörten die Vögel auf zu zwitschern, die Blumen schlossen ihre Blüten, es wurde ganz still.

Wir waren nicht die einzigen, die die Idee gehabt hatten, nach Luxemburg zu fahren: Auf dem Rückweg gab es einen dicken Stau. Die drohende Langeweile vertrieben wir erfolgreich mittels einer alten Schlagerkassette, die noch im Auto gelegen hatte, und zu der wir (zum Glück für niemanden hörbar) lautstark mitsangen. Nun ja, solche Erinnerungen kommen mir beim Thema 'Sonnenfinsternis'. Vielleicht erleben ja die Leute in Nowosibirsk heute auch so Schönes, an das sie sich immer wieder gerne erinnern werden.

Ach ja, und eine der damaligen Mitfahrerinnen hat heute auch noch Geburtstag:
Herzlichen Gückwunsch, Monika!

Edit 01.08.2008: In Deutschland verdeckte der Mond gestern zu 19 % die Sonne, wie hier zu sehen ist.


von Sprechakt veröffentlicht in: Natur Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 30. juli 2008
"Ich bemerckte würcklich auf seinem Gesicht den Nebel, der allezeit während des Wonnegefühls aufzusteigen pflegt das man hat, wenn man sich über andere erhaben zu seyn glaubt."

Mehr zu Lichtenberg hier sowie in der Kategorie ‚Zitate’. Übrigens: zu Lichtenbergs Zeiten gab es noch keinen Duden ;-).


von Sprechakt veröffentlicht in: Zitate Community: Sprache ist Macht!
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Mittwoch, 30. juli 2008
"Sie waren dabei, als die Mauer fiel? Als der Tsunami Thailand verwüstete? Beim ersten Konzert von Tokio Hotel? Haben Sie Fotos davon? Werden Sie Zeitzeuge, schreiben Sie auf einestages Ihre ganz persönlichen Zeitgeschichten."

Mit diesen Worten lädt das Spiegel-Online-Projekt
'einestages' dazu ein, am kollektiven Gedächtnis mitzuwirken. Gelegentlich stöbere ich auf dieser Website und finde die interessantesten Geschichten - so stieß ich z. B. heute auf den Bericht einer Deutschen, die über 15 Jahre in einem texanischen Winkel wohnte, der von deutschen Einwanderern geprägt ist und wo noch 'Texas German' gesprochen wird.


von Sprechakt veröffentlicht in: Engagement Community: Sprache ist Macht!
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Dienstag, 29. juli 2008
"Wir, der Schwantz der Welt, wissen nicht, was der Kopf vorhat."

Mehr zu Lichtenberg hier sowie in der Kategorie ‚Zitate’. Übrigens: zu Lichtenbergs Zeiten gab es noch keinen Duden ;-).


von Sprechakt veröffentlicht in: Zitate Community: Sprache ist Macht!
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Dienstag, 29. juli 2008

Weil ich schon häufiger positives Feedback bezüglich meiner Photos bekommen und mich sehr darüber gefreut habe, möchte ich meinen Lesern die Gelegenheit bieten, eines meiner Blumenbilder im 5-er Grußkartenset zu gewinnen. Ich werde es dem Gewinner entweder persönlich schicken, oder als Bestellung in eine ggf. ortsansässige Drogeriemarktfiliale meines Vertrauens J, wo er oder sie es dann abholen kann.


Teilnahmebedingung: In einem 4-Zeiler den eigenen Blog vorstellen und an meine Adresse, sprechakt(ät)gmx-topmail.de, schicken. Es geht natürlich auch über die Kommentarfunktion oder den Overblog-Kontakt. Ich werde die Kurzgedichte dann auf die Seite „Sprechakt-Gewinnspiel“ stellen.


Ich hoffe, damit ein spannendes Element in meinen Blog zu bringen, und den Teilnehmern nicht nur die Aussicht auf ein paar hübsche Grußkarten, sondern auch ein wenig Publicity zu bescheren, abgesehen von dem Kreativitätsschub, der sie hoffentlich beim Dichten befällt.


Das Gewinnspiel läuft solange, bis sich 30 Blogger eingetragen haben. Verwandte und Freunde von Sprechakt sind leider ausgeschlossen, um Nepotismus von vornherein zu unterbinden. Da keiner von ihnen einen eigenen Blog besitzt, wäre ihre Teilnahme aber ohnehin nicht möglich (na, wär' das nicht ein Anlass, nicht doch mal ... J). Der Tag der Verlosung wird noch angekündigt und findet im Beisein einer zweiten Person von erstklassigem Leumund statt, die mit Blogge(r)n nichts am Hut hat und daher auch kein Interesse, irgendjemanden zu bevorzugen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
J.


Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freu’ mich auf Eure Beiträge!


von Sprechakt veröffentlicht in: Gewinnspiel
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Montag, 28. juli 2008
"Die Orakel haben nicht sowohl aufhören zu reden als vielmehr die Menschen
ihnen zuzuhören.."

Mehr zu Lichtenberg hier sowie in der Kategorie ‚Zitate’. Übrigens: zu Lichtenbergs Zeiten gab es noch keinen Duden ;-).




von Sprechakt veröffentlicht in: Zitate Community: Sprache ist Macht!
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Montag, 28. juli 2008
... raunte mir vorhin in der Stadt eine junge, gepflegte Frau mit fremdländischem Akzent zu, die auf der Bank vor einem Einrichtungshaus gesessen hatte. "Möchten Sie etwas über Ihre Zukunft wissen? Sie haben eine sehr positive Aura...". Nein, definitiv möchte ich das nicht wissen! Und wenn, so könnte es mir niemand sagen ...


von Sprechakt veröffentlicht in: Vorschau und Bilanz Community: Sprache ist Macht!
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Sonntag, 27. juli 2008
"Es macht den Deutschen nicht viel Ehre, daß einen anführen (leiten) so viel heißt als einen betrügen ... ."

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von Sprechakt veröffentlicht in: Zitate Community: Sprache ist Macht!
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Sonntag, 27. juli 2008

Ohne die tägliche(n) kleine(n) Notlüge(n) würde es viel mehr Streit, wenn nicht gar Mord und Totschlag in unserer Gesellschaft geben. Manchmal nehmen wir wissentlich eine fadenscheinige Ausrede in Kauf, die uns jemand anderes auftischt, weil alles so viel reibungsloser und bequemer vonstatten geht, oder jeder sein Gesicht bei der Sache wahrt. Einige Male schon habe ich erlebt, wie mir von offizieller Seite mehr oder weniger deutlich gesagt wurde, dass ich mit der Wahrheit nicht weiter käme ... wohl aber, wenn ich mein Anliegen ein klein wenig anders (im Sinne der Verordnungen, Richtlinien) formuliere. Umso überraschter bin ich immer wieder, dass viele Menschen in meiner Umgebung überhaupt kein Problem darin sehen, mal eben eine mehr oder weniger ausgefeilte Lüge hinzuwerfen; ja, sich sogar darüber wundern, dass andere gar damit Probleme haben könnten, zu lügen.

Ein schwieriges Thema, finde ich. Gekommen bin ich darauf, als mich gestern eine Dame versetzt hat, für die ich extra eine 3/4-stündige Zugfahrt auf mich genommen hatte. Es ging um eine Wohnung, die ich ihr, im Auftrag meines Bruders, des Vormieters, präsentieren sollte. Mein Weg war umsonst. Zurück zuhause, fand ich auf dem Anrufbeantworter einen Spruch der kultivierten Dame: 'Es hat wohl nicht sollen sein... Mein Navigationssystem hat die Straße nicht gefunden. Und auch die vielen Leute, die ich nach der Straße gefragt habe, konnten mir nicht weiterhelfen.' Ich kann nicht beurteilen, ob es die Wahrheit war, oder nicht. Aber bei der Straße handelt es sich um eine bekannte Straße im Viertel, und eine U-Bahn-Haltestelle ist auch nach ihr benannt. Und eine Stunde vorher hatte die Dame noch einen anderen (Besichtigungs?-)Termin. Wir hatten dummerweise vergessen gehabt, die Handynummern auszutauschen.

Andererseits: Wäre es nicht viel einfacher, ganz naiv und ohne Misstrauen davon auszugehen, dass es stimmt, was die Leute einem vorsetzen? Damit hätte man seinen Frieden, und würde sich allenfalls über das Missgeschick ärgern und nicht über eine Person. Aber wer lässt sich schon gerne 'für dumm verkaufen'?


von Sprechakt veröffentlicht in: Engagement Community: Kultur-Schock
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